Eine geile Show von melanie bonajo, Daniel Cremer, Yanna Rüger und dem Ensemble des Theater HORA
Eine Produktion von Theater HORA in Koproduktion mit der Shedhalle Zürich und dem Fabriktheater Rote Fabrik
Shedhalle Zürich | 7. Dezember 2023
Was wäre das für eine Schule gewesen, in der wir all die Dinge gelernt hätten, die uns in der Realität niemand beigebracht hat? Wie man ein Ja und ein Nein im Körper fühlt und kommuniziert; wie man flirtet, seine Grenzen wahrt, achtsam berührt und wie man sich selber liebt?
Die SCHULE DER LIEBENDEN ist eine humorvolle, sensible, ermächtigende und genre-sprengende Kunsterfahrung zum Thema Liebe und Intimität für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.
Video Artist und Somatic Sex Coach Melanie Bonajo dreht mit dem Ensemble einen Aufklärungsfilm 2.0., die Szenografin Carolin Gieszner erfindet eine Schule, in der Lernen lustvoll ist und die Regisseur*innen Yanna Rüger und Daniel Cremer erwecken zusammen mit den HORA Performer*innen die Lehr-Körper dieser Schule zum Leben.
Wichtige Info: Unser Unterrichtsraum ist etwas kühl. Bringt gerne dicke Socken und warme Kleidung mit. Let’s get cozy!
BESETZUNG
Konzept melanie bonajo, Daniel Cremer, Yanna Rüger
Regie Liveperformance Daniel Cremer, Yanna Rüger
Regie Film & Art Direction melanie bonajo
Rauminstallation Carolin Gieszner
Kostüm Lara Lancereau-Jaulin
Performance & Ideen Film Noha Badir, Gianni Blumer, Caitlin Friedly, Simone Gisler, Matthias Grandjean, Nikolai Gralak, Fredi Senn, Simon Stuber, Fabienne Villiger
Performance & Ideen Live Noha Badir, Gianni Blumer, Caitlin Friedly, Matthias Grandjean, Simon Stuber, Fabienne Villiger
Musik & Sound Design Liverperformance Thomas Jeker
Regieassistenz Yanik Riedo
Raum- & Kostümassistenz Giuliana Gjorgjevski
Raumassistenz Liene Murken
Theaterpädagogik Anna Fierz, Svenja Koch
Praktikum Katrin Heydekamp
Technische Leitung & Lichtdesign Micha Bietenharder
Ton Set Up Beratung Rebecca Vonlaufen
Produktionsleitung HORA Jörg Schwahlen
Gesamtleitung Theater HORA Curdin Casutt
Drehbuch Film melanie bonajo, Daniel Cremer, Yanna Rüger
Kamera & Bildgestaltung Nadja Krüger
Techn. Assistenz & Licht Film Janne Ebel
Set Ton Film Anuk Schmelcher
Schnitt, 3D Environments, Compositing, VFX, Sounddesign & Colour Grading Film Kolbeinn Hugi
3D Environments, Animation, Compositing, VFX & additional Sounddesign Film Coco Magnusson
Musik, Score, Soundmix & Mastering Film T ommie Bonajo
Untertitel, Übersetzung Live/Film Yanik Riedo
Grafik, Title Design Film Philippe Karrer, Ronja Burkard
Produzent*innen Film melanie bonajo, Yanna Rüger

»Hast Du Dich jemals gefragt, ob man Sex lernen kann?
Wann fühlst Du Dich mit jemandem wirklich verbunden?
Warum missen manche Menschen mehr über Sex und Liebe als andere?
Und wieso werden manche Menschen oft berührt und andere nie?
Weil wir uns das auch gefragt haben, haben wir eine Schule gegründet:
Die Schule der Liebenden!«
(Caitlin Friedy als Madam Rainbow)
Presse
»Das Wort Liebe wird von den Horas weit gefasst, auch Freundschaften und Selbstfürsorge haben darin Platz. Das Stück hat eher eine fliessende, assoziative als eine narrative Struktur, was zunächst für Orientierungsprobleme sorgen kann. Die Figuren suchen jedoch so behutsam und authentisch nach Formen der Liebe, dass man einfach berührt sein muss.«
(kulturtipp)
»Die Schule der Liebenden ist Aufklärung und Selbstermächtigung. Die Abend erzählt nicht eine Geschichte, vielmehr erörtert er ein Thema: spielerisch und behutsam, wach und humorvoll – und natürlich auch ein bisschen romantisch.«
(SRF Radio)
»Zum Lehrplan gehört aber auch das Setzen von Grenzen, was Fabienne Villiger mit Ausdruck und Witz zeigt. Sie steht inmitten der Bühnenkonstruktion und schickt in jede Richtung ein prägnantes «Nein», das sie mit einer stoppenden Handbewegung untermalt. Friedly fragt: «Was machst du da?» «Ich übe, Nein zu sagen», antwortet Villiger. Ihre «Nein-Blase» beschütze sie vor unliebsamen Berührungen, erklärt sie. Als Discomusik ertönt, beginnt Villiger, erotisch zu tanzen. Ein Mann nach dem anderen kommt nun zu ihr, doch sie blockt alle mit ihrem «Nein» ab. Bis auf Gianni Blumer. Ihn lockt sie mit gekrümmtem Zeigefinger. Blumer klopft, kramt clownesk nach dem unsichtbaren Schlüssel und tritt schliesslich in die «Nein-Blase» Villigers ein.«
(kulturtipp)
»Liebe und Sexualität, Freundschaft erscheinen unter den unterschiedlichsten Facetten; ohne Dogma aber stets behutsam. Einvernehmlichkeit ist ein wichtges Stichwort an diesem Abend. Die Intimsphöre, Das Nein-Sagen und das Ja-Sagen. In der kleinen Schule der Liebenden spiegeln sich gesamtgesellschaftliche Lerndefizite. Im fürsorglichen Miteinander im Theater falckert auch eine kleine Utopie des zärtlichen Umgangs miteinander auf.«
(SRF Radio)
DAS OFFENE HERZ




von Matthias Grandjean
MITSCHNITT
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